Empathie oder Automatisierung? Die 1.000.000-Dollar-Frage von Nextdoor

Vor Kurzem erhielt ich nach einem Beitrag auf X eine mir bekannte Standardantwort vom Nextdoor-Support. In der Nachricht hieß es, es täte ihnen leid, von meinem Problem zu hören, und sie wollten der Sache nachgehen. Ich wurde gebeten, meine E-Mail-Adresse anzugeben, damit sich jemand vom Support-Team direkt mit mir in Verbindung setzen könne.

Also antwortete ich.

Ich erklärte, dass ich kein Konto mehr habe, aber eine offene Frage zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Nextdoor habe, und lud sie ein, mich per E-Mail zu kontaktieren.

Nun zur 1.000.000-Dollar-Frage:

Wird das tatsächlich jemand in die Tat umsetzen?

Empathie lässt sich leicht mit einer Vorlage ausdrücken. Sie durch Taten zu beweisen, ist viel schwieriger. Der Anschein von Fürsorge und tatsächliche Fürsorge sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Das erinnert mich an Natalie Beckermans neues Buch „ When Did You Stop Caring?“, das ab dem 23. Juni 2026 bei Amazon und Barnes & Noble. Ich freue mich auch schon auf ihren Vortrag auf der Customer Contact Week (CCW) vom 22. bis 25. Juni 2026 in Las Vegas. Ich hoffe, die Konferenz wird eine intensive Diskussion über Empathie, Führung und Kundenerlebnis anstoßen.

Der Titel lässt mich grübeln:

Wann hat Nextdoor aufgehört, sich genug darum zu kümmern, Gespräche zu Ende zu führen?

Ich werde alle gerne informieren, sobald eine E-Mail eintrifft.

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