Ein Dialog am 17. Tag des Schweigens
Gießen
#NiravTolia • PR-Team • Führungsebene • Praktikant • Clown • Pantomime • Baseball-Schiedsrichter •
Niel (hinter der Bühne):
Tag 17. Kein LinkedIn. Kein Facebook. Keine Blogbeiträge. Ich zähle noch.
PR-Team:
Wenn wir nichts posten, gibt es nichts, worauf wir reagieren könnten.
C-Suite:
Geringere Exposition. Geringeres Risiko.
Clown:
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! 🤡
Pantomime (hält „17“ hoch, zeichnet ungleiche Waagen):
…
Praktikant/in:
Wir posten auf X.
Niel (hinter der Bühne):
Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.
Praktikant/in:
Okay. Keine Antworten. Nur Sendungen.
Clown:
Ins Leere schreien! Sehr strategisch! 📢
Schiedsrichter (tritt vor):
Siebzehn Tage. Kein Dialog. Keine Kommentare. Keine Reaktion. Das ist kein kontrollierter Schlag. Das ist gar kein Schlag.
#NiravTolia:
Wir gehen vorsichtig vor.
Schiedsrichter:
Vorsicht allein gewinnt keine Spiele. Kein Schwung. Kein Kontakt. Das ist ein Strike.
Niel (hinter der Bühne):
Und ich habe das Problem nicht nur aufgezeigt – ich habe auch Hilfe angeboten. Behebung von Inkonsistenzen bei der Moderation. Klare Standards. Echte Verantwortlichkeit. Mit Karen Romero, einer bewährten QA-Leiterin:
- Scorecards
- Kennzahlen
Daten statt Gefühle
Damit die Moderatoren nicht raten müssen – und die Nutzer dem Prozess vertrauen können.
C-Suite:
Das würde Eigentumsverhältnisse voraussetzen.
Pantomime (balanciert die Waage, fügt Häkchen hinzu):
…
Schiedsrichter (letzte Entscheidung):
Tag 17 ist angebrochen. Du kannst weiter zusehen – oder selbst zum Schlag ansetzen. Schweigen bringt die Läufer nicht voran.
Niel (hinter der Bühne):
Ich zähle noch
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Tag 17 — Ist Schweigen die Strategie?
Heute ist der 17. Tag der Funkstille von #Nextdoor.
Es ist ein neues Jahr.
Es ist Montag.
Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Textes ist es ungefähr 11:00 Uhr Ostküstenzeit.
Daher ist es angebracht, einige schwierige – aber faire – Fragen zu stellen:
Gibt es eine aktive Kommunikations- oder PR-Strategie? Oder ist die Nichtkommunikation selbst zur Strategie geworden?
- Wie können andere Investoren und Aktionäre es hinnehmen, dass dieses Maß an Desinteresse anhält?
Wie kann eine Plattform wachsen, ohne Risiken einzugehen, Ideen zu testen oder sich öffentlich zu engagieren?
Nextdoors Mission ist Vernetzung. Doch die fehlende Kommunikation – kein LinkedIn, kein Facebook, keine Blog-Updates (blog.nextdoor.com) – sendet das gegenteilige Signal. Schweigen verunsichert weder Nachbarn noch Werbekunden oder Investoren.
Es erzeugt Unsicherheit.
In der Kommunikationsbranche gibt es ein altes Sprichwort: „Ist schlechte Publicity nicht immer noch Publicity?“
Ich halte zwar nichts von leichtsinniger PR, bin aber überzeugt, dass sichtbare Führung unsichtbarer Führung immer überlegen ist. Dialog schafft Dynamik.
Engagement schafft Vertrauen. Selbst Meinungsverschiedenheiten erzeugen Energie.
Schweigen bewirkt nichts davon.
Tag 17 steht nicht für Ungeduld, sondern für Richtung. Wachstum erfordert Präsenz. Selbstvertrauen erfordert Sichtbarkeit. Führung erfordert Anwesenheit.
Die Frage ist nicht, ob #Nextdoor sich wieder äußern wird – sondern wann und zu welchem Preis man Vertrauen fassen kann, wenn man zu lange wartet.
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Fliegen ist auch eine professionelle Fähigkeit ✈️ Höflichkeit frühzeitig lehren – insbesondere in Gemeinschaftsräumen
Die kürzliche Reise mit American Airlines Flug 3322 hat mir wieder einmal vor Augen geführt, dass es beim Fliegen nicht nur darum geht, von Punkt A nach Punkt B zu gelangen, sondern auch darum, wie wir den Raum mit anderen teilen.
Zwei kleine, aber aussagekräftige Momente stachen besonders hervor:
Sitz 14A: Ein Passagier lehnte seinen Sitz vor dem Start vollständig und selbstsicher zurück und hielt stolz etwas in der Hand, das wie ein gefälschter Reisepass aussah – eine gewagte Accessoire-Wahl für jemanden, der sich noch in den Anfängen des Flugreisens befindet.
Sitz 15B: Ein anderer Passagier öffnete mitten in der Kabine stark riechende Lebensmittel – ein klassischer Anfängerfehler, wenn man sich die recycelte Luft mit Dutzenden von Fremden teilt.
Keiner der beiden Momente war katastrophal. Doch beide ignorierten eine einfache Wahrheit, die Fachleute instinktiv verstehen:
Flugzeuge sind Gemeinschaftsräume.
Genau wie Büros, Konferenzräume, Klassenzimmer und gemeinsam genutzte Arbeitsbereiche erfordert das Fliegen Situationsbewusstsein, Höflichkeit und Zurückhaltung.
Hier kommen Erziehung, Mentoring und Führungsqualitäten ins Spiel.
Wir lehren unsere Kinder, wie sie sich verhalten sollen in:
- Schulen
- Restaurants
- Versammlungsorte
- Öffentliche Plätze
Fliegen gehört auf diese Liste. Warum?
Weil niemand seine Mitmenschen verärgern möchte. Weil niemand als abschreckendes Beispiel in einem viralen TikTok-Video enden möchte.
Und weil der Respekt vor gemeinsam genutztem Raum eine Frage des Maßstabs ist – vom Flugzeug bis zum Konferenzraum.
Professionalität endet nicht am Flughafengate. Höflichkeit ist keine bloße Show – sie ist gelebte Praxis. Vermitteln Sie sie früh. Leben Sie sie oft vor.
Und alle kommen besser an.
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#Reiseetikette #
GemeinschaftlicheRäume #Lebenskompetenzen
Die „Ich fliege nicht oft“-Fraktion hat die Kabine betreten
Ich möchte mein Flugbuch formell mit einem neuen Eintrag in der laufenden Serie mit dem Titel „Warum Flugzeug-Etikette scheinbar optional ist“ aktualisieren
Willkommen an Bord von American Airlines Flug AA333.
Sitzplatz 15B.
Direkt neben mir.
Und Freunde… wir haben Essen.
Keine Snacks.
Kein Sandwich.
Nicht einmal etwas höflich Neutrales wie Brezeln.
Das ist scharfes, würziges, extrem aromatisches Essen, das unheimlich nach Katzenfutter riecht.
Bevor sich jetzt jemand angegriffen fühlt – ich verurteile niemanden für seine Essgewohnheiten. Iss, was dir schmeckt. Lebe authentisch. Aber es gibt eine ungeschriebene Regel beim Fliegen, die erfahrene Reisende instinktiv verstehen:
Wenn es so riecht, als gehöre es in eine Schüssel auf dem Boden, dann gehört es nicht in ein unter Druck stehendes Metallrohr.
Das ist, wieder einmal, ein klassisches Beispiel für ein Verhalten, das man zeigt, wenn man nicht oft fliegt.
Die Zeichen sind immer da:
Null Situationsbewusstsein
Keine Sorge um die gemeinsame Luft
Völlige Überzeugung, dass dies der richtige Moment war, um den Behälter zu öffnen
Flugzeuge sind schon an sich eine Reizüberflutung. Begrenzte Beinfreiheit. Motorenlärm. Und dann noch dieser Typ, der hustet, als würde er für eine Krankenhausserie vorsprechen. Da brauchen wir nicht auch noch diesen Geruchschaos.
Und dennoch sind wir hier.
Zwischen den frühen Liegesitzen und jetzt dem mysteriösen, proteinabgebenden Katzenwasser-Eingangsgetränk entwickelt sich diese Kabine zu einer Meisterklasse in Anfängerfehlern.
Vielflieger brauchen keine Erinnerungen. Wir kennen das Prozedere:
Nur Lebensmittel mit neutralem Geruch
Schnell essen oder warten
Respektiert die unsichtbare Blase des Elends, die wir alle teilen
An Sitz 15B: Ich hoffe, Ihr Essen hat sich gelohnt. Ehrlich. Denn wir anderen werden den Geruch noch bis zum Erreichen der Reiseflughöhe in der Nase haben … und womöglich sogar bis zur Landung.
Bitte anschnallen.
Klapptische hochgeklappt.
Und bitte – nächstes Mal – lasst das Katzenfutter zu Hause. 🐈✈️
Sitzplatz-Etikette 101: Eine Meisterklasse im Fliegen
Ich befinde mich gerade im American-Airlines-Flug 3322, und noch bevor wir das Gate verlassen haben, habe ich bereits etwas erlebt, das in jeder Broschüre mit dem Titel „Sie fliegen zum ersten Mal“ behandelt werden sollte.
Der Mann auf Platz 14A, direkt vor mir, hatte sich – noch vor dem Start – dazu entschlossen, seinen Sitz vollständig zurückzulehnen.
Keine sanfte Neigung.
Kein vorsichtiger Test.
Kein Zögern.
Volle Kraft voraus, als ob wir bereits in 35.000 Fuß Höhe unterwegs wären und der Getränkeservice bereits läuft.
Um es klarzustellen: Das ist kein fortgeschrittenes Flugverhalten. Das ist die Energie eines Fluganfängers.
Für alle, die noch nie geflogen sind (oder heute anscheinend vor mir sitzen), hier eine kurze Auffrischung:
Start = Sitz aufrecht
Landung = Sitz aufrecht
Rollen = Sitz aufrecht
Noch auf dem Boden = Sitz aufrecht
Das Zurücklehnen des Sitzes vor dem Start ist nicht nur schlechtes Benehmen – es ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass Sie entweder:
Fliegen selten
Kümmere dich nicht um die Leute hinter dir
Stellen Sie sich Flugzeugsitze wie einen Relaxsessel in Ihrem Wohnzimmer vor
Das Schlimmste daran? Das Selbstvertrauen. Das schiere, unverdiente Selbstvertrauen von jemandem, der absolut keine Ahnung hat, was er tut.
Jetzt verstehe ich – Flugreisen können stressig sein. Die Sitze sind eng. Komfort ist ein Mythos, der von Marketingabteilungen verkauft wird. Aber es gibt einen unausgesprochenen Gesellschaftsvertrag im Flugzeug: Wir leiden alle gleichermaßen.
Sie können nicht einfach in den „Schlafmodus“ wechseln, während wir anderen noch auf die Sicherheitsdemonstration warten.
Hier also ein freundlicher Hinweis von Sitzplatz 14-irgendwas hinter Ihnen:
Wer fliegen will, sollte die Grundlagen lernen.
Wenn Sie sich zurücklehnen möchten, warten Sie, bis Sie an der Reihe sind.
Und wenn Sie verkünden wollen, dass Sie ein Rookie-Flieger sind – anscheinend ist Block 14A der richtige Ort dafür.
Bitte anschnallen.
Sitze aufrecht.
Gesunder Menschenverstand… optional, aber empfehlenswert.
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