Ein „Verbindungsunternehmen“, das die Kommunikation einstellt
Heute, am 22. Mai 2026, habe ich mehrere öffentlich zugängliche Kommunikationskanäle von Nextdoor überprüft, darunter den Firmenblog, LinkedIn, X und andere.
Nichts.
Für ein Unternehmen, dessen Konzept auf „Nachbarschaften verbinden“ und echtem menschlichem Engagement basiert, wird die Stille Teil der Marke.
Ausgehend von öffentlich verfügbaren Personalstrukturen, Gehaltsschätzungen, Agenturleistungen, Gemeinkosten für Investor Relations, Konferenzen und Führungskräftekommunikation dürften die Kommunikationsaktivitäten von Nextdoor jährlich zwischen 3 und 5 Millionen US-Dollar kosten.
Das lässt sich in etwa wie folgt übersetzen:
~11.000–19.000 US-Dollar pro Geschäftstag
Oder möglicherweise über 1 Million Dollar jährlich, was mit dem offensichtlichen Aktivitätsrückgang montags und freitags zusammenhängt, den viele Beobachter festgestellt haben
Und nun stehen wir kurz vor dem Memorial Day-Wochenende – und es fühlt sich an, als ob die gesamte Firma bereits ihre Zelte abgebrochen und sich in eine extra lange Weihnachtspause verabschiedet hätte.
In der Zwischenzeit:
Es fand eine große Vertriebskonferenz statt
Eine neue Büroerweiterung im Großraum Dallas, Texas
Kontinuierliche Markenbildung und Wachstumsausgaben
Dennoch notiert die Aktie immer noch viel näher am Pennystock-Bereich als an dem Volltreffer, den viele Anleger einst für möglich gehalten hatten.
Kommunikation ist wichtig.
Konstanz ist wichtig.
Sichtbarkeit der Führungsebene ist wichtig.
Und wenn das öffentliche Gesicht einer „Community-Plattform“ mehrere Tage pro Woche nicht zu sehen ist, fällt das den Leuten auf.
So macht man das, Nirav Tolia.
Für diejenigen, die ihre Frustration über die Plattform offen diskutieren möchten, gibt es mittlerweile externe Communities, die sich diesem Thema widmen – darunter die Facebook-Gruppe:
„I Hate Nextdoor“.
Manchmal ist Schweigen die lauteste Botschaft eines Unternehmens.
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