Was passiert, wenn der Meeresspiegel auf die Wüste trifft: Wie Las Vegas meine Nebenhöhlen schädigt
Ich bin schon oft genug gereist, um zu wissen, dass jeder Ort seine Eigenheiten hat – aber diese Reise nach Las Vegas hat mich mit einer ganz besonderen Art von Elend konfrontiert: Die Höhe und die Wüstenluft haben sich zusammengetan, um meine Nebenhöhlen völlig zu zerstören.
Aus der Nähe des Meeresspiegels mag der Sprung nach Las Vegas – das etwa 600 Meter über dem Meeresspiegel liegt – nicht dramatisch klingen. Doch in Kombination mit der extrem trockenen Wüstenluft macht sich mein Körper sehr deutlich bemerkbar.
Folgendes beschäftigt mich:
Starker Druck in den Nebenhöhlen, insbesondere hinter den Augen und an der Stirn
Trockene, brennende Nasengänge
Kopfschmerzen, die kommen und gehen
Dicker Schleim, der trotz der Trockenheit
Müdigkeit und dieses benebelte, „irgendetwas stimmt nicht“-Gefühl
Gelegentlicher Druck im Ohr und Knackgeräusche
Warum passiert das?
Zunächst zur Höhenveränderung. Schon ein geringer Höhenanstieg reduziert den Luftdruck. Meine Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Hohlräume, und wenn der Außendruck schnell sinkt, haben sie Schwierigkeiten, den Druck auszugleichen. Dieses Ungleichgewicht verursacht Druck, Schmerzen und Entzündungen.
Zweitens die Wüstentrockenheit. Die Luft in Las Vegas ist trocken. Trockene Luft entzieht meinen Nasengängen Feuchtigkeit, die eigentlich feucht bleiben sollten, um die Luft zu filtern und Reizstoffe abzuwehren. Sobald sie austrocknen, kommt es zu Entzündungen, der Schleim zäht, und alles fühlt sich verstopft an – selbst wenn es nicht so ist.
Drittens, Flüssigkeitsungleichgewicht. Ich verliere hier schneller Feuchtigkeit – durch Atmung, Haut und einfach durch meine Existenz. Schon bei leichter Dehydrierung merke ich das sofort in meinen Nebenhöhlen.
Wenn ich das alles zusammennehme, verstehe ich, was ich erlebe: schreckliche Wunder. Die Art von Wundern, bei denen ich staune, wie schnell mein Körper mir signalisiert, dass er plötzliche Umweltveränderungen nicht mag.
Las Vegas mag für Exzesse bekannt sein, aber diese Nebenhöhlenentzündung ist wirklich extrem. Fazit: Höhe, Trockenheit und schnelle Veränderungen vertragen sich nicht gut – zumindest nicht für meinen Kopf.
Wenn Sie mich jetzt entschuldigen, werde ich hier drüben Wasser trinken, nach Nasenspray suchen und die Stunden zählen, bis meine Nebenhöhlen wieder funktionieren.
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