Operation Niel ​ Flamm

Update zur Wiederherstellung: DER PUNKT IST WEG! 👁️🎉

Nun, mit diesem Update hatte ich heute Morgen beim Aufwachen ganz sicher nicht gerechnet.

Ich stand auf, um zur Dialyse, überprüfte wie üblich mein linkes Auge und suchte nach meinem kleinen ungebetenen Passagier – der mysteriösen „Luftblase“, die seit einiger Zeit in meinem Sichtfeld herumspukt.

Und es war SEHR, SEHR klein.

Gestern war da noch etwas am unteren Rand meines Sichtfelds zu erkennen, gestern hatte es ungefähr die Größe einer 1-Cent-Euro-Münze, und heute Morgen sah es fast aus wie ein Stecknadelkopf.

Es war so winzig, dass es auch anders aussah.

Zuvor war der Punkt durchscheinend gewesen. Ich konnte gewissermaßen hindurchsehen. Heute Morgen war er so klein, dass er einfach nur dunkel.

Und es bewegte sich ein wenig.

Es gesellten sich auch noch ein paar andere Glaskörpertrübungen dazu, denn anscheinend brauchte mein linkes Auge noch eine letzte Abschiedsfeier.

Dann kam ich zur Dialyse.

Ich suchte erneut nach dem Punkt.

Nichts.

Ich schaute mich um.

Nichts.

Ich bewegte mein Auge.

NICHTS.

DER PUNKT IST WEG!

WEG! 👁️🎉

Nachdem ich es tagelang als Horizontanzeiger, Vinaigrette, Sonnenfinsternis, Euromünze und alles Mögliche bezeichnet hatte, scheint der mysteriöse Punkt, den mein Arzt für eine Luftblase hielt, endlich aus meinem Blickfeld verschwunden zu sein.

Ich erkläre das Abenteuer mit meinem Auge keinesfalls für beendet. Ich muss mich noch erholen, und nach allem, was dieses Auge mir zumutete, will ich mein Schicksal nicht herausfordern, indem ich verkünde, dass „Linkes Auge“ endgültig eingestellt wurde.

Aber heute?

Ich nehme den Sieg mit.

Nun zu diesem Arm...

Ja.

Während mein Auge heute offenbar etwas positive Aufmerksamkeit brauchte, schaute mein Arm anscheinend auf die Aufgabe und sagte:

„Keine Sorge. Ich werde dafür sorgen, dass es weiterhin ekelhaft bleibt.“

Es ist verkrustet.

Es ist dunkel.

Das sieht widerlich aus.

Und wenn man sich das Bild so ansieht, könnte es während des Heilungsprozesses in Sachen Ekelhaftigkeit sogar noch beeindruckender werden .

Der heutige Spielstand:

👁️ Auge: Punkt weg!
🫧 Blase: Scheinbar verschwunden.
👀 Glaskörpertrübungen: Treten noch gelegentlich auf.
💪 Arm: Total verkrustet.
🩹 Genesung: Geht weiter voran.

Es gab während dieser Erholung viele seltsame Entwicklungen, aber zu beobachten, wie dieser Punkt Tag für Tag kleiner wurde und dann schließlich verschwand, ist ein Update, auf das ich schon lange gewartet habe.

Manchmal geht es langsam voran.

Und manchmal komme ich zur Dialyse und merke...

DER PUNKT IST WEG!

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Wiederherstellungsupdate: Der mysteriöse Punkt ist in Bewegung

Ein weiterer Tag, eine weitere Folge von „Was macht mein linkes Auge jetzt schon wieder?“

Die gute Nachricht ist, dass sich da etwas bewegt – im wahrsten Sinne des Wortes.

Seit einigen Tagen spreche ich über den durchscheinenden Punkt in meinem Sichtfeld. Bei meiner Nachuntersuchung eine Woche nach der Silikonölentfernung konnte der Arzt den von mir beschriebenen Punkt jedoch nicht mehr sehen. Er vermutete, es handle sich um eine Luftblase.

Als ich geradeaus blickte, befand es sich fast ganz unten in meinem Sichtfeld.

Heute ist es umgezogen.

Der Punkt – Blase, UFO, Schmarotzer, was auch immer es letztendlich sein mag – ist ein Stück weiter in den unteren Bereich meines Sichtfelds gerückt.

Und es wird immer kleiner.

Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich schätzen, dass es etwa die Größe einer 1-Cent-Euro-Münze in meinem Sichtfeld hat.

Anscheinend hat mein Auge jetzt seine eigene europäische Währung. 🇪🇺🪙👁️

Dass es kleiner wird, sehe ich als ein positives Zeichen, das man im Auge behalten sollte. Ich will aber noch lange nicht den Sieg verkünden, vor allem nachdem der Arzt mir gesagt hat, dass ich aufgrund der Blutgefäße im hinteren Augenbereich möglicherweise Injektionen benötige.

Fürs Erste kann ich jedoch berichten:

Unbekannter Punkt: kleiner.
Unbekannter Punkt: bewegt sich.
Auge: immer noch rot.
Ich: beobachte immer noch alles wie ein Luchs.

Unterdessen ahmt der Arm weiterhin etwas nach, das bei einer archäologischen Ausgrabung entdeckt wurde.

Es ist verkrusteter, dunkler und sieht immer noch deutlich dramatischer aus, als es sich anfühlt. Jeden Tag scheint es auf neue Weise ekelhaft auszusehen, während es scheinbar weiter heilt.

Zwischen Auge und Arm scheint mein Körper entschlossen zu sein, dafür zu sorgen, dass mir das Material für diese Updates nie ausgeht.

Morgen?

Wer weiß.

Vielleicht schrumpft die Blase ja wieder.

Vielleicht hört mein Arm ja endlich auf, für einen Zombiefilm vorzusprechen.

An diesem Punkt muss Fortschritt nicht unbedingt schön aussehen. Er muss lediglich in die richtige Richtung gehen.

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Genesungsbericht: Die Blase, die Blutgefäße und der verkrustete Arm

Heute war mein Nachsorgetermin eine Woche nach der Entfernung des Silikonöls aus meinem linken Auge, und anscheinend brauchte meine Genesungsgeschichte noch eine weitere Wendung.

Zunächst das einfache Update.

Mein Arm wird immer verkrusteter.

Das klingt ekelhaft, weil es ehrlich gesagt auch ekelhaft aussieht. Die Schürfwunden, die ich mir durch die Auseinandersetzung mit meiner Prothese, der Schwerkraft und dem Teppich zugezogen habe, verkrusten immer noch. Sie mögen zwar medizinisch gesehen verheilen, aber ästhetisch sind wir noch weit von einer Neutrogena-Werbung entfernt.

Nun zurück zum Auge.

Seit einigen Tagen spreche ich über den Horizont, die Vinaigrette, die Sonnenfinsternis und seit Kurzem auch über diesen durchscheinenden Punkt oder diese Blase, die in meinem Sichtfeld herumschwebt.

Natürlich war das auch eines der Dinge, die ich bei meinem heutigen Termin ansprechen wollte.

Die gute Nachricht

Der Arzt schaute sich mein Auge an und konnte den durchscheinenden Punkt, den ich sehe, nicht feststellen.

Okay. Das ist ermutigend.

Offenbar ist das, was ich sehe, nichts Offensichtliches, was da in meinem Auge sitzt und ihm zuwinkt.

Die schlechte Nachricht

Er meinte, was ich sehe, könnte eine Luftblase sein.

Nachdem ich die letzte Woche damit verbracht habe, mein Auge als Flugzeugcockpit zu beschreiben, scheint es, als ob tatsächlich Luft im Spiel sein könnte.

Sowas kann man sich nicht ausdenken.

Der Horizont schrumpfte. Die Vinaigrette verschwand. Die Sonnenfinsternis kam und ging.

Jetzt habe ich möglicherweise meine eigene winzige Wasserwaage.

👁️🫧

Und dann kamen die WIRKLICH schlechten Nachrichten

Das war der Teil der Terminvereinbarung, auf den ich mich nicht besonders freute.

Der Arzt ist so besorgt über die Blutgefäße im hinteren Teil meines Auges, dass ich möglicherweise Injektionen ins Auge benötige, um weitere Blutungen oder Probleme mit diesen Gefäßen zu verhindern.

Ja.

Schüsse. In. Mein. Auge.

Ich habe eine Amputation erlebt.

Ich habe Erfahrung mit Dialyse.

Ich hatte eine Netzhautoperation.

Mir wurde Silikonöl ins Auge geträufelt.

Mir wurde Silikonöl aus dem Auge entfernt.

Und irgendwie schafft es der Ausdruck „Injektion ins Auge“ immer noch, meine Aufmerksamkeit zu erregen.

Ich sage nicht, dass das schon definitiv passiert. Das ist die Möglichkeit, die wir jetzt diskutieren, und wir werden sehen, wie sich die Dinge weiterentwickeln.

Im Moment setze ich meinen Genesungsprozess fort und achte sehr genau darauf, was ich sehen kann – und was nicht.

Die gute Nachricht ist, dass ich besser sehe als unmittelbar nach der Operation.

Die seltsame, durchsichtige Blase ist immer noch da.

Der Arm verwandelt sich immer mehr in eine einzige riesige, verkrustete Schorfwunde.

Und anscheinend hat mein linkes Auge beschlossen, dass eine Operation nicht genug Material für diesen Blog ist.

Bleiben Sie dran.

Bei dem Tempo entwickelt mein Auge morgen vielleicht schon WLAN.

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Offenbar hat mein Auge jetzt eine Sonnenfinsternis

Ein weiterer Tag, ein weiteres Update aus dem Cockpit von Left Eye Airlines, wo das Bordunterhaltungsprogramm offenbar von Luftfahrtinstrumenten auf Astronomie umgestellt wurde.


Die gute Nachricht ist, dass der Horizont kleiner wird.

Die weniger gute Nachricht?


Es ist immer noch da.


Die seltsame Linie in meinem Sichtfeld, die ich mit der Horizontanzeige im Flugzeugcockpit verglichen habe, ist noch nicht ganz verschwunden. Sie nimmt aber weniger Platz ein als zuvor, was ich als Fortschritt werte.


Doch heute habe ich einen weiteren visuellen Effekt entdeckt.


Und der hier ist seltsam.


Ich besuchte ein Treffen einer Selbsthilfegruppe und hatte viel Lesestoff dabei. Ich verbrachte viel Zeit damit, auf das Material zu starren, und da bemerkte ich, dass sich in meinem Blickfeld etwas veränderte.


Es sieht aus wie eine Sonnenfinsternis.


🌞🌑


Nicht der Mitsubishi Eclipse.


Zugegebenermaßen wäre ein turbogeladener Mitsubishi aus den 1990er Jahren deutlich unterhaltsamer als das, was mein linkes Auge im Moment leistet.


Ich meine eine Sonnen- und Mondfinsternis.


Wenn ich nach unten schaue, werden die Dinge direkt in der Mitte meines Sichtfelds sehr dunkel. Da ist dieser dunkle, kreisförmige Bereich, der mich an den Mond erinnert, der vor der Sonne vorbeizieht.


Wir haben also das Instrumentenpanel von Left Eye Airlines offiziell aufgerüstet.


Zuerst hatte ich einen Horizontindikator.


Dann waren wir offenbar beim Klettern.


Dann begann der Horizont zu schrumpfen.


Und nun?


Offenbar erleben wir gerade eine totale Sonnenfinsternis in etwa Reiseflughöhe.


Das Auge selbst ist, wie man auf dem Foto sehen kann, noch ziemlich rot. Es schmerzt auch manchmal.


Schmerzbehandlung ist für mich nicht so einfach, wie einfach zu dem zu greifen, was gerade im Medizinschrank ist. Ich habe eine Nierenerkrankung im Endstadium, daher kommt Ibuprofen für mich nicht in Frage, und ich nehme auch kein Aspirin. Das heißt, ich greife nicht einfach so danach, wenn mein Auge anfängt zu schmerzen.


Im Moment beobachte ich weiterhin genau, was mit dem Auge passiert, und verfolge den Heilungsprozess.


Und dann ist da noch mein Arm.


Es gibt wirklich keine elegante Art, das heutige Update zum Thema Arm zu beschreiben.


Das sieht einfach nur widerlich aus.

Die Schramme, die ich mir bei meiner Auseinandersetzung mit meiner Prothese, der Schwerkraft und dem Teppich zugezogen habe, heilt noch, aber optisch hat sie bereits jenes wunderbare Stadium erreicht, in dem jemand das Bild betrachten und berechtigterweise fragen könnte:

"Was zum Teufel ist mit dir passiert?"

Die Antwort bleibt bestehen:

Ich fiel.

Offenbar glaubt mein Arm jedoch, er sei gleichzeitig in einen Motorradunfall, eine Kneipenschlägerei und einen Bärenangriff verwickelt gewesen.

Der heutige Stand der Erholungsergebnisse:

Horizont: Kleiner, aber noch vorhanden. ✈️
Sehvermögen: Besserung, aber seltsam. 👁️
Zentrum des Blickfelds: Verdunkelungsmodus aktiviert. 🌞🌑
Auge: Immer noch rot und gelegentlich schmerzhaft.
Arm: Absolut widerlich.
Humor: Irgendwie noch funktionsfähig.

Der Genesungsprozess verläuft nicht immer geradlinig.

Manchmal ist es ein Horizont.

Manchmal ist es eine Blase.

Manchmal ist es Vinaigrette.

Und anscheinend findet manchmal eine Sonnenfinsternis im eigenen Auge.

Bei diesem Tempo bin ich etwas besorgt darüber, was morgen der Spezialeffekt sein wird.

Kapitän Niel meldet sich von Left Eye Airlines ab. Bitte schauen Sie nicht direkt in die Sonnenfinsternis. ✈️👁️🌑

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Left Eye Airlines gewinnt an Höhe

Ein weiterer Tag, ein weiteres Update aus dem immer komplizierter werdenden Cockpit meines linken Auges.

Und heute habe ich tatsächlich gute Neuigkeiten:

Ich kann etwas besser sehen.

Nicht 20/20; Brille wegwerfen; die unterste Zeile der Sehtafel besser lesen.

Aber besser.

Seit Freitag nehme ich viermal täglich drei verschiedene Augentropfen. Mittlerweile ist die Anwendung von Augentropfen quasi zu einem Teilzeitjob geworden.

Morgens: Tropfen.
Später: Tropfen.
Nachmittags: Tropfen.
Abends: Sie ahnen es schon ... noch mehr Tropfen.

Aber irgendetwas scheint sich zu tun.

Die seltsame Horizontanzeige, die ich beschrieben habe, verändert sich erneut. Wenn ich geradeaus schaue, ist am unteren Rand meines Sichtfelds immer noch eine sichtbare Blase zu erkennen.

Offenbar geht der kostenlose Vinaigrette-Service an Bord von Left Eye Airlines endlich zur Neige. 🥗

Die Blase ist noch nicht ganz verschwunden, aber ich kann mit dem linken Auge etwas besser sehen als vorher.

Ich nehme es.

Leider scheint sich zwar mein Auge zu bessern, aber der Rest meines Körpers hat offenbar mehrere Beschwerden über den Behandlungsplan eingereicht.

Die Antibiotika machen mir den Magen total kaputt.

Ich vertrage Antibiotika ohnehin nicht besonders gut, und mein Magen hat seine Meinung dazu sehr deutlich gemacht:

NEIN DANKE.

Dann gibt es noch die Steroide.

Die vertrage ich gut.

Sie tun etwas viel Gefährlicheres.

Davon bekomme ich Hunger.

Nicht regelmäßig hungrig.

Steroidhungrig.

Die Art von Hunger, bei der man etwas isst und der Magen sofort wieder knurrt:

"Das war die Vorspeise, richtig?"

Die aktuelle Punktetabelle zur Erholung sieht also ungefähr so ​​aus:

Linkes Auge: Besserung. 👁️
Blase: Immer noch unten. 🫧
Magen: Rebelliert gegen die Antibiotika.
Appetit: Bereitet sich offenbar auf den Winterschlaf vor.
Arm: Erholt sich immer noch von meiner jüngsten Auseinandersetzung mit der Prothese, der Schwerkraft und dem Teppich.

Die Fotos lassen alles weiterhin deutlich dramatischer erscheinen, als es sich anfühlt, besonders der Arm. Aber verglichen mit dem Zustand vor wenigen Tagen bin ich mit jedem kleinen Fortschritt.

Und was vielleicht am wichtigsten ist: Kapitän Niel scheint vom Cockpit aus eine etwas bessere Sicht zu haben.

Wir haben die Reiseflughöhe noch nicht erreicht.

Das Anschnallzeichen leuchtet definitiv noch.

Aber ich glaube, dass wir zum ersten Mal seit einigen Tagen die Start- und Landebahn tatsächlich sehen können.

Und die Vinaigrette?

Fast nicht mehr im Angebot. ✈️👁️🥗🫧

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