Warum ich die Facebook-Gruppe „Ich hasse Nextdoor“ gegründet habe
Ich habe offiziell die Facebook-Gruppe „Ich hasse Nextdoor“ gegründet.
👉 https://www.facebook.com/groups/1423019659311825/
Diese Gruppe existiert aus einem einzigen Grund: Transparenz.
In den letzten Monaten habe ich von anderen gehört – und es auch selbst erlebt –, wie es ist, vorübergehend oder auf unbestimmte Zeit von Nextdoor gesperrt zu werden, ohne oder mit nur geringer Erklärung, mit begrenzten Rechtsmitteln und oft mit nichts anderem als einer automatisierten Antwort, die lautet: „Es tut uns leid für die Unannehmlichkeiten.“
Das ist keine Verantwortlichkeit. Und das ist keine Verbindung.
Wozu dient diese Gruppe?
Diese Gruppe ist ein öffentliches Archiv gelebter Erfahrungen. Es ist ein Ort, an dem Nutzer Folgendes teilen können:
Wo das Problem aufgetreten ist (Stadt/Stadtteil)
Grund für die Suspendierung (laut Nextdoor)
Als es geschah
Wer war beteiligt (Moderatoren, Support, automatisierte Systeme – kein Doxxing)?
Warum sie glauben, dass die Suspendierung erfolgte
Welche Maßnahmen sie ergriffen, um Einspruch einzulegen oder das Problem zu lösen
Das Ergebnis (wiedereingesetzt, ignoriert, dauerhaft suspendiert, noch in Bearbeitung)
Keine Spekulationen. Keine Hetzkampagnen. Nur Fakten, Zeitabläufe und Ergebnisse.
Für wen ist das?
Diese Gruppe ist absichtlich sichtbar für:
Nutzer entscheiden, ob sie auf der Plattform bleiben.
Kleinunternehmen überlegen, ob sie ihr Werbebudget ausgeben sollen.
Werbetreibende bewerten Reichweiten- und Engagement-Ansprüche
Medienforschung zu Moderationspraktiken
Investoren und Aktionäre bewerten Unternehmensführung, Risiko und Transparenz
Wenn eine Plattform behauptet, Nachbarn miteinander zu verbinden, dann ist auch die Erfahrung von Nachbarn wichtig, die nicht Teil dieser Verbindung sind.
Was diese Gruppe nicht
Um es klarzustellen:
Das ist keine Belästigung.
Das ist keine Verleumdung.
Dies ist kein Angriff auf einzelne Mitarbeiter.
Dies ist kein koordinierter Missbrauch.
Es geht um Dokumentation, Diskussion und gemeinsamen Erfahrungsaustausch.
Wichtiger Haftungsausschluss
Diese Facebook-Gruppe ist unabhängig und steht in keiner Verbindung zu Nextdoor.
Der Name „Nextdoor“ wird ausschließlich zu beschreibenden und bezeichnenden Zwecken verwendet, um die besprochene Plattform zu identifizieren.
Ich bin weder Eigentümer noch Vertreter von Nextdoor und spreche auch nicht in dessen Namen .
Alle Beiträge spiegeln die persönlichen Meinungen und Erfahrungen der einzelnen Mitglieder wider.
Die Mitglieder sind selbst dafür verantwortlich, dass ihre Beiträge wahrheitsgemäß, nicht verleumderisch und auf ihren eigenen Erfahrungen beruhen.
Warum das existieren musste
Wenn es klare Moderationsregeln, transparente Beschwerdeverfahren, echte menschliche Nachverfolgung und öffentliche Rechenschaftspflicht gäbe, wäre diese Gruppe nicht notwendig.
Aber wann:
Die Suspendierungen sind uneinheitlich
Die Erklärungen sind vage
Appelle bleiben unbeantwortet
und die Nutzer verschwinden stillschweigend von der Plattform…
…die einzig verbleibende Option ist die öffentliche Dokumentation.
Sonnenlicht zerstört kein Vertrauen.
Schweigen schon.
Wenn das Resonanz erzeugt
Wurden Sie gesperrt, zum Schweigen gebracht oder sind Sie durch den Prozess verwirrt? Dann schließen Sie sich der Gruppe an.
Sind Sie ein Unternehmen, Werbetreibender, Journalist oder Investor? Dann lesen Sie die Beiträge.
Wenn Sie der Meinung sind, dass Plattformen zu ihrer Mission stehen sollten, helfen Sie mit, diese Diskussion öffentlich zu halten.
Eine Verbindung beginnt mit Ehrlichkeit.
— Niel Flamm