Einen Tag später: Warum Nextdoor keine soziale Plattform ist – und warum genau das das Problem ist
Nachdem ich mich einen Tag lang mit den Ergebnissen des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2025 auseinandergesetzt habe, ist mir mein Fazit klarer geworden: Nextdoor will keine Social-Media-Plattform für jedermann sein. Das erklärte Ziel ist es, Nachbarn zu vernetzen – und ganz bewusst nicht, neue zu gewinnen.
Laut Nirav Toliaist jeder dritte US-Nachbar angemeldet. Das ist eine gewagte Behauptung, aber wer überprüft sie? Welche unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bestätigt diese Zahlen?
Selbst wenn man die Kennzahlen außer Acht lässt, sehe ich keinen ausreichenden Nutzen für eine Teilnahme. Ich sehe, wie Nutzer gesperrt werden. Lokale Geschäftsbewertungen finde ich schneller über Google oder Yelp – ohne gesponserte Verzerrungen. Auf Facebook Marketplace kann ich Artikel ohne Einschränkungen kaufen und verkaufen. Und auf den meisten Plattformen kann ich nationale Werbung abwählen, indem ich auf „Nicht interessiert“ klicke
Nirav hat in einem Punkt Recht: Nextdoor ist anders als andere Plattformen – und kein fester Bestandteil der sozialen Medien. Meiner Ansicht nach ist es sogar schlechter.
Es heißt, kurzfristige Erfolge seien irrelevant, doch gleichzeitig werden kurzfristige Erfolge bei der IT-Implementierung als wertvoll angesehen. Was denn nun? Ich würde jeden Erfolg begrüßen – klar, messbar und nutzerorientiert.
Letztendlich wird der Aktienkurs die Geschichte erzählen.
Abonnieren Sie NielFlamm.com.
#Nextdoor #Führung #Investorenperspektive #Plattformstrategie #Verantwortlichkeit