Niel Flamm Niel Flamm

Nextdoors neueste „Studie“ oder nur ein weiterer Verkaufsversuch?

Seit Monaten fordere ich von der Nextdoor-Leitung Transparenz hinsichtlich der von ihr veröffentlichten Umfragen und Studien. Ich habe nach Methodik, Stichprobengrößen, demografischen Daten, Konfidenzintervallen, Moderationsmetriken und den Daten hinter den Schlagzeilen gefragt.

Die Fragen sind größtenteils unbeantwortet geblieben.

Nun liegt ein weiterer Bericht vor, der behauptet, 74 % der Nextdoor-Nachbarn seien offen für einen Wechsel ihres Hausversicherers. Für mich wirkt das eher wie eine Marketingmaßnahme, die Versicherungsunternehmen dazu anregen soll, auf der Plattform zu werben, als wie eine unabhängige Studie.

Angenommen, die Daten sind korrekt; wunderbar. Zeigen Sie uns die Methodik. Zeigen Sie uns den vollständigen Bericht. Lassen Sie jeden die Ergebnisse selbst bewerten.

Ich habe heute eine E-Mail an Jacob Chavis und um die detaillierte Recherche zu der Studie gebeten. Mal sehen, was passiert.

Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit dem Unternehmen habe ich keine hohen Erwartungen. Anfragen blieben in der Vergangenheit entweder unbeantwortet oder wurden erst nach unangemessen langer Zeit beantwortet.

Transparenz schafft Vertrauen. Marketing-Schlagzeilen ohne unterstützende Daten werfen mehr Fragen auf.

Ich werde diesen Beitrag gerne aktualisieren, sobald der vollständige Bericht vorliegt.

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Bei der gemeinsamen Nutzung von Daten ist die Methodik entscheidend

Nextdoor hat kürzlich einen Forschungsartikel mit folgendem Titel veröffentlicht:

„Was Nachbarn im Jahr 2026 wollen: Vorsätze, Ausgabenverschiebungen und Gemeinschaftssinn“

Zu den Quellen gehören interne Umfragen von Nextdoor, doch die öffentlich zugänglichen Materialien scheinen keine wichtigen Forschungsdetails preiszugeben, wie zum Beispiel:

• Stichprobengröße
• Fehlermarge
• Rücklaufquote
• Stichprobenverfahren
• Demografische Zusammensetzung
• Gewichtungsmethode
• Genaue Umfragefragen
• Vollständige Umfrageergebnisse
• ​​Unabhängige Überprüfung oder Validierung

Als jemand, der jahrelang mit Beurteilungen, Berichten, Schulungskennzahlen und Stakeholder-Analysen gearbeitet hat, ist eine der ersten Fragen, die ich stelle:

Wie wurden die Daten erhoben?

Hat denn niemand bei Nextdoor John King am Wahlabend bei der Arbeit am CNN Big Board beobachtet?

Er zeigt nicht einfach auf einen Bundesstaat und verkündet das Ergebnis. Er analysiert detailliert Landkreise, Demografie, Wahlbeteiligung, Wahlgeschichte, Ergebnisspannen und Methodik. Das Publikum kann nachvollziehen, wie das Ergebnis zustande kam.

Das schafft Glaubwürdigkeit.

Ohne eine geeignete Methodik bleiben uns nur Schlussfolgerungen, aber wir sind nur bedingt in der Lage, die Qualität der zugrunde liegenden Forschung zu beurteilen.

Ich behaupte nicht, dass die Ergebnisse ungenau sind.

Transparenz schafft Vertrauen.

Wenn die Studie fundiert ist, warum nicht die vollständige Methodik, den Fragebogen, die demografischen Daten der Befragten und die unterstützenden Daten veröffentlichen? Dadurch könnten Werbetreibende, Investoren, Journalisten, Forscher und Nutzer die Ergebnisse unabhängig bewerten und die Grenzen der Studie verstehen.

Daten sind am wertvollsten, wenn andere nachvollziehen können, wie die Schlussfolgerungen zustande gekommen sind.

Welches Maß an Transparenz sollten Unternehmen bei der Verwendung interner Umfrageergebnisse in öffentlich zugänglichen Berichten gewährleisten?

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