Niel Flamm Niel Flamm

Tag 1: Immer noch am Warten, nebenan

Gestern habe ich eine E-Mail an Jacob Chavis und um die vollständige Studie gebeten, die der neuesten Versicherungsstudie von Nextdoor zugrunde liegt.

Heute? Nichts.

Kein „Ich arbeite daran.“
Kein „Sie sind an 57. Stelle.“
Nicht einmal ein höfliches „Verzieh dich.“

Meiner Erfahrung nach ist das bei Nextdoor zur Unternehmenskultur geworden – Transparenz scheint oft optional zu sein und Verantwortlichkeit endet irgendwo in der Nähe der Unternehmensspitze. Die Führungsebene gibt den Ton an, und dazu gehört auch CEO Nirav Tolia.

Unterdessen legte NXDR heute um weitere 0,055 US-Dollar zu. Vielleicht sollten sich die Führungsetage und der Vorstand bei mir bedanken, weil ich ihnen vorgeschlagen habe, sich dem Trubel um Nextdoor zuzuwenden. Immerhin steigt der Unterhaltungswert.

Der Unterschied zwischen Nextdoor und den Social-Media-Plattformen, mit denen es konkurriert? Auch diese Unternehmen mögen polarisieren, aber sie erwirtschaften konstant beachtliche Umsätze und Renditen für ihre Aktionäre. Ein Schwein im Kleid bleibt ein Schwein.

Und schließlich klopfte es heute wieder an meiner virtuellen Tür – diesmalvon jemandem von Nextdoor. Es geschah heute früh (Ostküstenzeit). Die Person bleibt anonym, weil sie die ihrer Meinung nach in der Community herrschenden negativen Reaktionen und die toxische Atmosphäre fürchtet.

Manchmal finden die interessantesten Gespräche unter vier Augen statt.

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Bei der gemeinsamen Nutzung von Daten ist die Methodik entscheidend

Nextdoor hat kürzlich einen Forschungsartikel mit folgendem Titel veröffentlicht:

„Was Nachbarn im Jahr 2026 wollen: Vorsätze, Ausgabenverschiebungen und Gemeinschaftssinn“

Zu den Quellen gehören interne Umfragen von Nextdoor, doch die öffentlich zugänglichen Materialien scheinen keine wichtigen Forschungsdetails preiszugeben, wie zum Beispiel:

• Stichprobengröße
• Fehlermarge
• Rücklaufquote
• Stichprobenverfahren
• Demografische Zusammensetzung
• Gewichtungsmethode
• Genaue Umfragefragen
• Vollständige Umfrageergebnisse
• ​​Unabhängige Überprüfung oder Validierung

Als jemand, der jahrelang mit Beurteilungen, Berichten, Schulungskennzahlen und Stakeholder-Analysen gearbeitet hat, ist eine der ersten Fragen, die ich stelle:

Wie wurden die Daten erhoben?

Hat denn niemand bei Nextdoor John King am Wahlabend bei der Arbeit am CNN Big Board beobachtet?

Er zeigt nicht einfach auf einen Bundesstaat und verkündet das Ergebnis. Er analysiert detailliert Landkreise, Demografie, Wahlbeteiligung, Wahlgeschichte, Ergebnisspannen und Methodik. Das Publikum kann nachvollziehen, wie das Ergebnis zustande kam.

Das schafft Glaubwürdigkeit.

Ohne eine geeignete Methodik bleiben uns nur Schlussfolgerungen, aber wir sind nur bedingt in der Lage, die Qualität der zugrunde liegenden Forschung zu beurteilen.

Ich behaupte nicht, dass die Ergebnisse ungenau sind.

Transparenz schafft Vertrauen.

Wenn die Studie fundiert ist, warum nicht die vollständige Methodik, den Fragebogen, die demografischen Daten der Befragten und die unterstützenden Daten veröffentlichen? Dadurch könnten Werbetreibende, Investoren, Journalisten, Forscher und Nutzer die Ergebnisse unabhängig bewerten und die Grenzen der Studie verstehen.

Daten sind am wertvollsten, wenn andere nachvollziehen können, wie die Schlussfolgerungen zustande gekommen sind.

Welches Maß an Transparenz sollten Unternehmen bei der Verwendung interner Umfrageergebnisse in öffentlich zugänglichen Berichten gewährleisten?

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